--- Infos zum Führerschein ---

Führerschein Klasse L - langsame Zugmaschinen für Land- und Forstwirtschaft

1. Was man mit der Klasse L fahren darf
2. Erteilunsgvoraussetzungen / Befristungen / Einschlüsse
3. Alles über die Ausbildung (theoretisch / praktisch)
4. Alles über die Fahrerlaubnisprüfung (theoretisch / praktisch)

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1. Was man mit der Klasse L fahren darf:

Zugmaschinen, die nach ihrer Bauart für die Verwendung für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden, mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 40km/h und Kombinationen aus diesen Fahrzeugen und Anhängern, wenn sie mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 25km/h geführt werden und, sofern die durch die Bauart bestimmte Höchstgeschwindigkeit des ziehenden Fahrzeuges mehr als 25km/h, sie für eine Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25km/h in der durch §58 StVZO vorgeschriebene Weise gekennzeichnet sind, sowie selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Flurförderfahrzeuge mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25km/h und Kombinationen aus diesen Fahrzeugen und Anhängern.

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2. Erteilungsvoraussetzungen / Befristungen / Einschlüsse

Vorbesitz einer Fahrerlaubnis: Keine Klasse erforderlich
Mindestalter: 16 Jahre
Befristung der Fahrerlaubnis: siehe Infos zum Führerschein
Ärtzliche Untersuchung: Nein, nur Sehtest
Einschluss anderer Klassen: Keine

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3. Alles über die Ausbildung (theoretisch / praktisch)

3a. Theoretische Mindestausbildung

Theoretischer Unterricht in Doppelstunden zu je 90 Minuten...

Bei Ersterteilung: Bei Erweiterung:
12 Grundstoff 6 Grundstoff
2 klassenspezifischer Stoff 2 klassenspezifischer Stoff

Der theoretische Unterricht richtet sich nach dem Ausbildungsplan der Fahrschule und soll zwei Doppelstunden täglich nicht überschreiten.

3b. Praktische Mindestausbildung

Eine praktische Ausbildung ist für die Klasse L nicht vorgeschrieben.

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4. Alles über die Fahrerlaubnisprüfung (theoretisch / praktisch)

4a. Theoretische Fahrerlaubnisprüfung

• Ablegen der theoretischen Prüfung
Frühestens drei Monate vor Erreichen des Mindestalters. Vor der Prüfung hat sich der Prüfer durch Einsichtnahme in den Personalausweis oder Reisepass von der Identität des Bewerbers zu überzeugen.
 
• Die Ausbildungsbescheinigung
Der Bewerber benötigt für die Prüfung eine Ausbildungsbescheinigung über den theoretischen Mindestunterricht (es dürfen nur Bescheinigungen verwendet werden, die dem amtlichen Muster entsprechen). Sie muss vom Fahrschulinhaber oder dem verantwortlichen Leiter der Fahrschule, vom Fahrlehrer und dem Bewerber unter Angabe des Ausstellungsdatums unterschrieben sein.
 
• Geltungsdauer der Ausbildungsbescheinigung
Das Ausstellungsdatum darf nicht länger als 2 Jahre zurückliegen.
 
• Zusammenstellung der Prüfungsfragen
bei Ersterteilung:
Grundstoff (20) und klassenspezifischer Stoff L (10) => 30 Fragen
Höchstzulässige Fehlerpunktzahl beträgt 10 Punkte (Ausnahme: zwei falsche Fragen
à 5 Fehlerpunkte)
bei Erweiterung:
Grundstoff (10) und klassenspezifischer Stoff L (10) => 20 Fragen
Höchstzulässige Fehlerpunktzahl beträgt 6 Punkte
 
• Zugelassen sind auch Fragebogen in folgenden Fremdsprachen:
• Englisch
• Französisch
• Griechisch
• Italienisch
• Polnisch
• Portugiesisch
• Rumänisch
• Russisch
• Serbokroatisch
• Spanisch
• Türkisch
 
• Geltungsdauer einer bestandenen theoretischen Prüfung:
12 Monate
 
• Wiederholungsfristen bei Nichtbestehen der theoretischen Prüfung:
Wiederholungsprüfungen sind im Abstand von 14 Tagen möglich.
Die Fristen wiederholen sich für die Dauer des auf ein Jahr befristeten Fahrerlaubnisantrages.


4b. Praktische Fahrerlaubnisprüfung

Für die Klasse L gibt es keine praktische Prüfung.



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