--- Infos zum Führerschein ---

Führerschein Klasse A1

1. Was man mit der Klasse A1 fahren darf
2. Erteilunsgvoraussetzungen / Befristungen / Einschlüsse
3. Alles über die Ausbildung (theoretisch / praktisch)
4. Alles über die Fahrerlaubnisprüfung (theoretisch / praktisch)

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1. Was man mit der Klasse A1 fahren darf:

Krafträder der Klasse A mit einem Hubraum von nicht mehr als 125cm³ und einer Nennleistung von nicht mehr als 11kW (Leichtkrafträder) sowie solche mit maximal zulässigem Verhältnis von Leistung zur Leermasse von 0,1kW/kg. Außerdem sind dreirädrige Fahrzeuge bis zu einer Leistung von 15kW, die bisher der Klasse B zugeordnet wurden, einbezogen.

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2. Erteilungsvoraussetzungen / Befristungen / Einschlüsse

Vorbesitz einer Fahrerlaubnis: Keine Klasse erforderlich
Mindestalter: 16 Jahre
Befristung der Fahrerlaubnis: siehe Infos zum Führerschein
Ärtzliche Untersuchung: Nein, nur Sehtest
Einschluss anderer Klassen: AM

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3. Alles über die Ausbildung (theoretisch / praktisch)

3a. Theoretische Mindestausbildung

Theoretischer Unterricht in Doppelstunden zu je 90 Minuten...

Bei Ersterteilung: Bei Erweiterung:
12 Grundstoff 6 Grundstoff
4 klassenspezifischer Stoff 4 klassenspezifischer Stoff

Der theoretische Unterricht richtet sich nach dem Ausbildungsplan der Fahrschule und soll zwei Doppelstunden täglich nicht überschreiten.


3b. Praktische Mindestausbildung

Zum praktischen Unterricht gehören auch:
  • Anleitung und Hinweis vor, während und nach der Durchführung der Fahraufgabe sowie
  • Nachbesprechung und Erörterung des jeweiligen Ausbildungsstandes
  • Grundausbildung und 5 ÜL, 4 AB, 3 NF*

* ÜL = Überland; AB = Autobahn; NF = Nachtfahrt


Hinweis:
In der letzten Phase der Grundausbildung und bei den besonderen Ausbildungsfahrten lässt der Fahrlehrer den Fahrschüler überwiegend vorausfahren und kann ihn über Funk ansprechen.

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4. Alles über die Fahrerlaubnisprüfung (theoretisch / praktisch)

4a. Theoretische Fahrerlaubnisprüfung

• Ablegen der theoretischen Prüfung
Frühestens drei Monate vor Erreichen des Mindestalters. Vor der Prüfung hat sich der Prüfer durch Einsichtnahme in den Personalausweis oder Reisepass von der Identität des Bewerbers zu überzeugen.
 
• Die Ausbildungsbescheinigung
Der Bewerber benötigt für die Prüfung eine Ausbildungsbescheinigung über den theoretischen Mindestunterricht (es dürfen nur Bescheinigungen verwendet werden, die dem amtlichen Muster entsprechen). Sie muss vom Fahrschulinhaber oder dem verantwortlichen Leiter der Fahrschule, vom Fahrlehrer und dem Bewerber unter Angabe des Ausstellungsdatums unterschrieben sein.
 
• Geltungsdauer der Ausbildungsbescheinigung
Das Ausstellungsdatum darf nicht länger als 2 Jahre zurückliegen.
 
• Zusammenstellung der Prüfungsfragen
bei Ersterteilung:
Grundstoff (20) und klassenspezifischer Stoff A1 (10) => 30 Fragen
Höchstzulässige Fehlerpunktzahl beträgt 10 Punkte (Ausnahme: zwei falsche Fragen
à 5 Fehlerpunkte)
bei Erweiterung:
Grundstoff (10) und klassenspezifischer Stoff A1 (10) => 20 Fragen
Höchstzulässige Fehlerpunktzahl beträgt 6 Punkte
 
• Zugelassen sind auch Fragebogen in folgenden Fremdsprachen:
• Englisch
• Französisch
• Griechisch
• Italienisch
• Polnisch
• Portugiesisch
• Rumänisch
• Russisch
• Serbokroatisch
• Spanisch
• Türkisch
 
• Geltungsdauer einer bestandenen theoretischen Prüfung:
12 Monate
 
• Wiederholungsfristen bei Nichtbestehen der theoretischen Prüfung:
Wiederholungsprüfungen sind im Abstand von 14 Tagen möglich.
Die Fristen wiederholen sich für die Dauer des auf ein Jahr befristeten Fahrerlaubnisantrages.


4b. Praktische Fahrerlaubnisprüfung

• Ablegen der praktischen Prüfung
Frühestens einen Monat vor Erreichen des Mindestalters. Vor der Prüfung muss sich der Prüfer durch Einsichtnahme in den Personalausweis oder Reisepass von der Identität des Bewerbers überzeugen.
 
• Die Ausbildungsbescheinigung
Der Bewerber benötigt für die Prüfung eine Ausbildungsbescheinigung über die Grundausbildung und die Mindeststundenzahl der vorgeschriebenen besonderen Ausbildungsfahrten (es dürfen nur Bescheinigungen verwendet werden, die dem amtlichen Muster entsprechen). Sie muss vom Fahrschulinhaber oder dem verantwortlichen Leiter der Fahrschule, vom Fahrlehrer und vom Bewerber unter Angabe des Ausstellungsdatums unterschrieben sein.
 
• Geltungsdauer der Ausbildungsbescheinigung
Das Ausstellungsdatum darf nicht länger als 2 Jahre zurückliegen.
 
• Prüfungsdauer
45 Minuten
 
• Wiederholungsfristen bei Nichtbestehen der praktischen Prüfung:
Wiederholungsprüfungen sind im Abstand von 14 Tagen möglich.
Die Fristen wiederholen sich für die Dauer des auf ein Jahr befristeten Fahrerlaubnisantrages.
 
• Hinweis:
In der Prüfung fährt der Bewerber in der Regel voraus und erfährt seine Anweisungen über Funk.


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