Führerschein Klasse B - Personenkraftwagen, auch mit Anhänger

1. Was man mit der Klasse B fahren darf:

•  Pkw und kleine Lkw mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 3.500kg
(nicht mehr als acht Sitzplätze außer Führersitz)
•  Bei Anhängern mit mehr als 750kg zulässiger Gesamtmasse darf die zulässige Gesamtmasse der Zugkombination 3.500kg nicht überschreiten


2. Erteilungsvoraussetzungen / Befristungen / Einschlüsse

Vorbesitz einer Fahrerlaubnis: Keine Klasse erforderlich
Mindestalter: 18 Jahre
Ausnahme: Modell “Begleitetes Fahren”
Befristung der Fahrerlaubnis: siehe Infos zum Führerschein
Ärtzliche Untersuchung: Nein, nur Sehtest
Einschluss anderer Klassen: L, AM


3. Alles über die Ausbildung (theoretisch / praktisch)

3a. Theoretische Mindestausbildung

Theoretischer Unterricht in Doppelstunden zu je 90 Minuten...

Bei Ersterteilung: Bei Erweiterung:
12 Grundstoff 6 Grundstoff
2 klassenspezifischer Stoff 2 klassenspezifischer Stoff

Der theoretische Unterricht richtet sich nach dem Ausbildungsplan der Fahrschule und soll zwei Doppelstunden täglich nicht überschreiten.

3b. Praktische Mindestausbildung

Zum praktischen Unterricht gehören auch:
  • Anleitung und Hinweis vor, während und nach der Durchführung der Fahraufgabe sowie
  • Nachbesprechung und Erörterung des jeweiligen Ausbildungsstandes
  • Grundausbildung und 5 ÜL, 4 AB, 3 NF*

* ÜL = Überland; AB = Autobahn; NF = Nachtfahrt


Hinweis:
Wer auf einem Automatik-Fahrzeug ausgebildet werden möchte, sollte wissen, dass die Fahrerlaubnis auf das Führen von Fahrzeugen mit automatischer Kraftübertragung beschränkt wird, sofern der Bewerber auch die Prüfung auf einem Fahrzeug mit automatischer Kraftübertragung ablegt.



4. Alles über die Fahrerlaubnisprüfung (theoretisch / praktisch)

4a. Theoretische Fahrerlaubnisprüfung

• Ablegen der theoretischen Prüfung
Frühestens drei Monate vor Erreichen des Mindestalters. Vor der Prüfung hat sich der Prüfer durch Einsichtnahme in den Personalausweis oder Reisepass von der Identität des Bewerbers zu überzeugen.
 
• Die Ausbildungsbescheinigung
Der Bewerber benötigt für die Prüfung eine Ausbildungsbescheinigung über den theoretischen Mindestunterricht (es dürfen nur Bescheinigungen verwendet werden, die dem amtlichen Muster entsprechen). Sie muss vom Fahrschulinhaber oder dem verantwortlichen Leiter der Fahrschule, vom Fahrlehrer und dem Bewerber unter Angabe des Ausstellungsdatums unterschrieben sein.
 
• Geltungsdauer der Ausbildungsbescheinigung
Das Ausstellungsdatum darf nicht länger als 2 Jahre zurückliegen.
 
• Zusammenstellung der Prüfungsfragen
bei Ersterteilung:
Grundstoff (20) und klassenspezifischer Stoff B (10) => 30 Fragen
Höchstzulässige Fehlerpunktzahl beträgt 10 Punkte (Ausnahme: zwei falsche Fragen
à 5 Fehlerpunkte)
bei Erweiterung:
Grundstoff (10) und klassenspezifischer Stoff B (10) => 20 Fragen
Höchstzulässige Fehlerpunktzahl beträgt 6 Punkte
 
• Zugelassen sind auch Fragebogen in folgenden Fremdsprachen:
• Englisch
• Französisch
• Griechisch
• Italienisch
• Polnisch
• Portugiesisch
• Rumänisch
• Russisch
• Serbokroatisch
• Spanisch
• Türkisch
 
• Geltungsdauer einer bestandenen theoretischen Prüfung:
12 Monate
 
• Wiederholungsfristen bei Nichtbestehen der theoretischen Prüfung:
Wiederholungsprüfungen sind im Abstand von 14 Tagen möglich.
Die Fristen wiederholen sich für die Dauer des auf ein Jahr befristeten Fahrerlaubnisantrages.


 

4b. Praktische Fahrerlaubnisprüfung

• Ablegen der praktischen Prüfung
Frühestens einen Monat vor Erreichen des Mindestalters. Vor der Prüfung muss sich der Prüfer durch Einsichtnahme in den Personalausweis oder Reisepass von der Identität des Bewerbers überzeugen.
 
• Die Ausbildungsbescheinigung
Der Bewerber benötigt für die Prüfung eine Ausbildungsbescheinigung über die Grundausbildung und die Mindeststundenzahl der vorgeschriebenen besonderen Ausbildungsfahrten (es dürfen nur Bescheinigungen verwendet werden, die dem amtlichen Muster entsprechen). Sie muss vom Fahrschulinhaber oder dem verantwortlichen Leiter der Fahrschule, vom Fahrlehrer und vom Bewerber unter Angabe des Ausstellungsdatums unterschrieben sein.
 
• Geltungsdauer der Ausbildungsbescheinigung
Das Ausstellungsdatum darf nicht länger als 2 Jahre zurückliegen.
 
• Prüfungsdauer
45 Minuten
 
• Wiederholungsfristen bei Nichtbestehen der praktischen Prüfung:
Wiederholungsprüfungen sind im Abstand von 14 Tagen möglich.
Die Fristen wiederholen sich für die Dauer des auf ein Jahr befristeten Fahrerlaubnisantrages.

» www.fahrschule-schoeneberg.de